LÖVE - Vorstösse

Wir wollen Veränderung in der realen Politik! Deswegen werden unsere Parlamentarier*innen Vorstösse zum Thema LÖVE einreichen. 

Irina Studhalter (Grossstadtrat Luzern) fordert: einen Shuttlebus an die Kantonsschule Alpenquai!

Wochentags sind morgens die Busverbindungen vom Bahnhof zur Kantonsschule Alpenquai komplett überfüllt. Dies, obwohl bereits heute viele Schüler*innen für ihren Schulweg zu Fuss gehen oder das Velo nehmen. Das erstaunt wenig, immerhin ist die Kantonsschule Alpenquai eine der grössten Mittelschulen der Schweiz. 

Für die Schüler*innen, die nicht in der Stadt wohnen, gehört die Strecke vom Bahnhof zur Kantonsschule zum täglichen Schulweg. Dass sie aufgrund von fehlendem Platz zu spät in den Unterricht kommen ist unglücklich und soll vermieden werden. Dass weitere Personen, die nicht an die Kantonsschule wollen, aufgrund der überlasteten Busse die Strecke nicht mehr mit dem ÖV zurücklegen, soll ebenfalls verhindert werden. Ausserdem entsprechen die überfüllten Busse zu Schulbeginn oder -ende nicht den Vorstellungen eines attraktiven öffentlichen Verkehrs und widersprechen somit der Mobilitätsstrategie. 

In Zürich beispielsweise bietet die ETH zusammen mit den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) den ‚ETH Link‘, einen Shuttlebus zwischen den beiden Standorten Zentrum und Hönggerberg. Das Angebot ist kostenlos. 

Der Stadtrat wird gebeten, im Verkehrsverbund Luzern darauf hinzuwirken, einen Kapazitätsausbau der ÖV-Verbindungen vom Bahnhof zur Kantonsschule Alpenquai zu prüfen damit die Spitzenlast auf dieser Strecke verteilt sowie der ÖV für die Schüler*innen attraktiviert wird. Dies zum Beispiel durch die Einführung einer direkten Shuttlebus-Linie. Dabei dürfen für die Lernenden keine zusätzlichen Kosten anfallen.


Irina Studhalter (Namens G/JG Fraktion), Marco Baumann (FDP), Yannick Gauch (JUSO)

Judith Schmutz (Kantonsrat Luzern) fordert: die Abschaffung des Nachtzuschlags!

Das Postulat von Judith Schmutz fordert im Namen der Jungen Grünen die Abschaffung des Nachtzuschlages im Kanton Luzern. Das Tagesticket oder Abonnement der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Kanton Luzern soll auch in der Nacht gültig sein. 


Wer kennt es nicht: Möchte man in der Nacht nach dem Ausgang mit dem öffentlichen Verkehr nach Hause fahren, ist das normale Ticket oder Abonnement nicht gültig. Man muss einen Zuschlag zahlen. Dieser Zuschlag variiert je nach Strecke und Verkehrsanbieter stark. „Es darf nicht sein, dass in Zeiten der grossen Klimademonstrationen zum Teil immense Zuschläge für das Nachtnetz bezahlt werden müssen“, sagt Judith Schmutz, Postulantin Grüne/Junge Grüne Fraktion. Das Ziel einer nachhaltigen Verkehrsstrategie muss sein, dass Massnahmen ergriffen werden, sodass Menschen vom motorisierten Individualverkehr auf den ÖV umsteigen. Das Nachtangebot soll nicht mehr als Spezialangebot gelten, sondern an das Tagesangebot angeglichen werden.

Hinsichtlich einer nachhaltigen Verkehrspolitik, welche den Individualverkehr auf den öffentlichen Verkehr umlenken möchte, ist die Abschaffung des Nachtzuschlages eine wichtige Massnahme. Mittels der Mitfinanzierung des Nachtangebotes durch die öffentliche Hand wird der öffentliche Verkehr attraktiver, wodurch ein wichtiger Schritt für eine klimafreundlichere Verkehrspolitik erreicht wird. In Zürich wird durch die Abschaffung des Nachtzuschlages des Weiteren mit einer Nachfragesteigerung von 30% gerechnet.

Eine von 20 Forderungen
Die Forderung der Abschaffung des Nachtzuschlages ist eine von 20 Forderungen der Jungen Grünen im Rahmen der Kampagne «LÖVE». Mit neuen Ideen wollen die Jungen Grünen ihre Liebe zum ÖV zeigen. Auf www.loeve.ch und den Social Media Kanälen der Jungen Grünen Kanton Luzern findet man jeweils die neuen Forderungen.